Kostüme für Halloween.

Vampir-Kostüm für HalloweenÜber die Tradition des Verkleidens zu Halloween gibt es mehrere Thesen. So zum Beispiel, dass die Kelten glaubten, ihre Körper könnten von den Toten übernommen werden, und dem könne man durch Verkleidungen vorbeugen. Oder ist es doch nur die Fasching-Variante aus den USA, wie einige behaupten? Über die Geschichte und die Herkunft kann man rechts im Menü unter "Was ist Halloween" mehr erfahren.

Wer sich zu Halloween kostümieren möchte, kann dies entweder mit einem teuren Kostüm aus dem Laden, wie zum Beispiel ein ähnliches Vampir-Kostüm wie links im Bild, oder einer kostengünstigen Eigenkreation tun. Dabei sind der Phantasie wenig Grenzen gesetzt.

Hier finden sich zwei Anregungen für Kostüme, die man günstig und mit wenig Aufwand selber gestalten kann: die Mumie für Erwachsene und der Zombie für Kinder, oder umgekehrt mit weniger Mull, bzw. Toilettenpapier.

Was man dazu benötigt:

Für die Mumie:
  • Zwei bis drei Rollen Toilettenpapier oder zwei Dutzend Rollen Mullbinden
  • Schminke
  • Ein Stab
Für den Zombie:
  • alte, abgetragene und ggf. bereits kaputte Kleidung
  • Schmirgelpapier, Schere, rote Filz- und Wachsmalstifte, Kaffeereste und Erde
  • Haargel und Kinderschminke
  • Bei Bedarf Theaterblut und künstliche Spinnen, Würmer und Käfer

Und so wird es gemacht:
Mumie und Zombie KostümFür die Mumie nehme man das Klopapier und beginne bei den Knöcheln mit dem Einwickeln. Je nach Größe der Person werden mehr als die zwei bis drei Rollen benötigt. Man sollte darauf achten, dass das Papier über den Knie- und Ellbogengelenken etwas lockerer sitzt, damit es nicht so schnell reißt. Auch kann man einzelne Enden etwas loser lassen, dass sie leicht flattern und die Mumie noch älter wirkt. Wer plant sich in dem Kostüm viel zu bewegen, sollte als Alternative Mullbinden nehmen. Diese sind zwar teurer als Klopapier, dafür aber auch haltbarer und wieder verwertbar. Die Mund und Augenpartie kräftig mit Schminke betonen. Um der Mumie den Eindruck zu geben ein mächtiger Herrscher gewesen zu sein, kann man nun noch einen Stab – hier tut es ein langer, knorriger Ast, den man gegebenenfalls noch etwas verziert – dem Kostüm hinzufügen.

Für den Zombie benötigt man alte Kleidung, bei der es nichts ausmacht, wenn sie weiter zerschnitten wird. In diese schneidet man nun mit der Schere große und kleine Löcher und, so es Jeanssachen sind, schmirgelt mit dem Schmirgelpapier an einigen Stellen kräftig über den Stoff, besonders an den Umschlägen der Hosenbeine. Um die Kleidung noch authentischer zu machen, sollte man sie mit Kaffeeresten und Erde dreckig machen. Die Filz- und Wachsmalstifte dienen dazu Blutflecken auf die Kleidung zu malen. Alternativ hierzu eignet sich auch Theaterblut, welches jedoch etwas teurer ist. Nun muss man nur noch mit dunkelgrüner Schminke das Gesicht bemalen - alternativ ist auch ein sehr blasser Farbton möglich. Dabei sollten die Augen, die Wangenknochen und der Mund schwarz geschminkt werden. Narben im Gesicht, künstliche Spinnen, Würmer und Käfer auf der Kleidung oder in den aufgegelten Haaren, lassen das Kostüm noch echter wirken.

Zusätzlich kann man sich auch die Fingernägel in einem Nagelstudio verschönern lassen - natürlich speziell mit Halloweenmotiven.